Der Schnee hatte den Hof bereits in eine Eisschicht gehüllt, als ich auf die Einfahrt fuhr und die Scheibenwischer protestierend quietschten. Ich blieb einen Moment länger im Auto sitzen, als nötig war, und beobachtete das weiche, gelbe Licht, das aus den Fenstern meiner Eltern drang. Es war ein warmes Zuhause. Das war es immer gewesen, aber mit jedem Jahr fühlte ich mich dort mehr wie auf einer Bühne als bei einem Familientreffen.

Drinnen begrüßte mich Weronika, meine Mutter, mit ihrem üblichen luftigen Kuss und einem perfekt gefalteten Geschirrtuch in der Hand. „Celina, du bist pünktlich.